Die Fotografen Bernd und Hilla Becher

Deutschland 2009 – 90 Min. – Farbe/sw – Dokumentarfilm von Marianne Kapfer. Mitwirkende: Bernd Becher, Hillla Becher, Thomas Struth, Thomas Ruff, Candida Höfer, Matthias Koch, Götz Diergarten, Susanne Lange, Ludger Derenthal u.a.
DieHochöfen, Fördertürme, Aufbereitungsanlagen – inzwischen vielerorts zerstörte Zeugnisse industrieller Entwicklung – leben in den Fotografien von Bernd und Hilla Becher weiter. Das Düsseldorfer Künstlerpaar erzählt in dem Dokumentarfilm "Die Fotografen Bernd und Hilla Becher" von seinem Leben, Werk und Wirken, das fünf Jahrzehnte lang dem Fotografieren von Industriebauten gewidmet war.

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Schwarz–weiß, nüchtern präzise, vor immer grauen Hintergrund von leicht erhöhtem Standpunkt aus aufgenommen: So sehen die Bilder der Bechers unverändert seit den Sechziger Jahren aus: "Als wir merkten, dass die Industriebauten verschwinden, haben wir sie mit dem Fotoapparat festgehalten." Bernd und Hilla Becher haben nichts anderes mehr gemacht. "Es war wie eine Verpflichtung für uns".

Somit haben die Bechers dazu beigetragen ein Bewusstsein für den Erhalt des industriellen Kulturguts zu schaffen. In diesem Film geben Bernd und Hilla Becher uns einen Einblick in ihr Leben und Werk: Ihre Herangehensweise, Motivation und Faszination für industrielle Bauwerke. "Bernd Becher konnte einen morgens um halb sieben anrufen und über das richtige Objektiv diskutieren. Diese Leidenschaft für die Fotografie war eine große Inspiration für mich." So Thomas Struth über Bernd Becher, der zwanzig Jahre als Professor an der Kunstakademie in Düsseldorf lehrte. Studenten der Bechers wie die Fotografen Thomas Struth, Thomas Ruff und Candida Höfer, Jörg Sasse ergänzen das Bild von den beiden Künstlerpersönlichkeiten.