Sofia Coppola

Sofia Coppola gehört zu den renommiertesten Regisseurinnen der Welt. Sie gewann einen Oscar für das beste Drehbuch für Lost in Translation (2003), den Goldenen Löwen beim Festival von Venedig für Somewhere (2010) und zuletzt den Regiepreis beim Festival von Cannes für Die Verführten(2017).

Geboren wurde sie 1971 in New York City als Tochter von Eleanor und Francis Ford Coppola. Einige Wochen nach ihrer Geburt besetzte ihr Vater sie in der Rolle eines – männlichen – Babys in einer Taufszene von Der Pate (1972). Sie stand auch in späteren Jahren immer wieder vor der Kamera, etwa für PEGGY SUE HAT GEHEIRATET (1986) oder STAR WARS: EPISODE 1 – DIE DUNKLE BEDROHUNG (1999). Vor allem aber ist sie als Regisseurin bekannt, die stets auch ihre eigenen Drehbücher verfasst. Sie debütierte 1999 mit The Virgin Suicides, ihr Durchbruch gelang ihr mit der melancholischen Komödie Lost in Translation (2003), der ihr sowohl einen Golden Globe als auch einen Oscar für das Beste Drehbuch einbrachte. Für Marie Antoinette (2006) gewann sie eine Oscar für die Besten Kostüme und war mit dem Film im Wettbewerb von Cannes vertreten und auch ihre Jugend-Satire The Bling Ring feierte 2013 ihre Premiere in Cannes.

Das Souterrain Kellerkino widmet der talentierten Regisseurin im August eine kleine Werkschau mit folgenden Terminen:

08.08. um 19 Uhr The Virgin Suicides
15.08. um 19 Uhr Lost in Translation
22.08. um 19 Uhr Marie Antoinette
29.08. um 19 Uhr The Bling Ring