zurück | Mehr darüber
Steve McQueen begann seine Schauspielausbildung 1952 an einer Schauspielschule in New York. Seinen Durchbruch als Filmstar hatte er mit dem Drama "Cincinnati Kid", in dem er an der Seite von Edward G. Robinson einen ehrgeizigen Pokerspieler darstellt. Weitere Filme der 60er Jahre waren der Western "Nevada Smith", der Krimi "Bullitt" und der in China spielende Kriegsfilm "Kanonenboot am Yangtse–Kiang", in dem er den Matrosen Jake Holman mimt. Für diese Rolle erhielt er seine einzige Oscarnominierung.Populär ist McQueens Darstellung des wohlhabenden und scheinbar seriösen Geschäftsmanns Thomas Crown in "Thomas Crown ist nicht zu fassen". Norman Jewisons Werk ist Filmgeschichte– im Gegensatz zum Remake von 1999 mit Pierce Brosnan und Rene Russo in den Hauptrollen.
Mit dem Regisseur Sam Peckinpah drehte Steve McQueen das Drama "Junior Bonner" aus dem Milieu der Rodeoreiter, sowie an der Seite von Ali McGraw den blutigen Krimi "Getaway". McQueen lernte während der Produktion des Gangsterfilms Ali MacGraw kennen, mit der er von 1973 bis 1978 verheiratet war.
Steve McQueen erlag am 7. November 1980 seiner Krebserkrankung– Spätfolgen seiner Arbeit mit Asbest während seiner Dienstzeit bei der Marine. Er wurde nur 50 Jahre alt. Doch durch moderne Medien wie DVD oder Blu–Ray sind seine Filme heute noch bekannt und beliebt. Deshalb zeigt das Metropol davon eine kleine Auswahl!
Übrigens: Der Begriff "Cooler King" geht zunächst nicht auf das Adjektiv "cool" zurück sondern auf seine Rolle in "Gesprengte Ketten": Hier sitzt er mehrere Monate im "Bunker", im Original "Cooler"– so wird er zum "Bunkerkönig", dem "Cooler King". Später bekam er den Namen "King Cool" oder "Cooler King" wegen seiner bevorzugten Darstellungsweise. Er hielt sein Schauspieltalent für begrenzt und ließ seine Dialoge weitgehend zusammenstreichen oder verzichtete ganz darauf: "Don«t give me too much Dialogue". Ganz "cool" eben. Ähnlich wie Clint Eastwood, auch Jahrgang 1930.. "Seine Reaktionen, seine Augenbewegungen sind einfach außergewöhnlich. Achten sie nur mal auf seine Augen!" Peter Yates, Regisseur von Bullitt.