Die aktuelle Woche vom 11.02. bis 17.02. *


Nicht verpassen:
Unsere Sonderveranstaltungen

Kinderkino 

Rettet Raffi!
Rettet Raffi!Sammy und Raffi, ein Kind und sein Hamster. Eine tiefe Freundschaft verbindet die beiden, die in Arend Agthes Kinderfilm viele Abenteuer überstehen müssen, bis sie nach langer Trennung wieder vereint sind. Überzeugend imaginiert aus der Sicht eines Kindes ist die rasante, abenteuerliche Odyssee durch die Großstadt Hamburg.
Sa 14.2. | 15:00 Uhr | Souterrain

Kinderkino 

Der große Tag
Der große TagSich die eigene Zukunft auszumalen, ist für viele Kinder selbstverständlich. Doch nicht für alle. Für Nidhi aus Indien, Albert aus Kuba, Deegii aus der Mongolei und Tom aus Uganda ist genau das ein Wagnis. Sie alle haben Großes vor mit ihrer Zukunft, doch ihre Wünsche haben einen hohen Preis. Nach dem großen Erfolg seines Films "Auf dem Weg zur Schule" gelingt Pascal Plisson auch diesmal ein frischer und heiterer Blick auf das Glück, das im Lernen liegen kann.
So 14.2. | 12:15 Uhr | Bambi

Stranger Than Fiction 

Mich kriegt ihr nicht!
Mich kriegt ihr nicht!Der Maler Manfred Weil besucht nach mehr als 70 Jahren die Schauplätze seiner dramatischen Jugend als jüdischer Flüchtling in Belgien, Frankreich und der Schweiz während der Zeit der Shoah. In seinem Gespräch mit dem Journalisten und Dokumentarfilmer Werner Müller erleben wir einen Mann mit viel Mut und ausgeprägtem kölsch-jüdischem Humor, der von seinem unfassbaren Leben zwischen Flucht, Deportation, Internierung und seinem glücklichen Überleben erzählt.
So 14.2. | 12:00 Uhr | Metropol

Spiegel-Preview 

Colonia Dignidad
Colonia DignidadOscar-Preisträger Florian Gallenberger („John Raabe“) inszeniert mit internationaler Besetzung eine Fallgeschichte, die internationales Recht auf den Plan rief: Den Militärputsch in Chile durch Pinochet und dessen Verbindungen zur faschistoiden auslandsdeutschen Sekten-Enklave „Colonia Dignidad.“ Daniel Brühl und Emma Watson rahmen als Protagonisten jene viel zu wenig bekannten historischen Ereignisse, die so unbegreiflich sind, dass man sie für eine Fiktion halten könnte, wenn die Konsequenzen nicht mittlerweile juristisch dokumentiert wären. Dies allein macht den Film bereits außerordentlich sehenswert.
Mo 15.2. | 20:00 Uhr | atelier

Vorpremiere in OmU 

Hail, Caesar!
Hail, Caesar!Die Coen-Brüder wenden sich mit ihrem neusten Film dem Thema Hollywood zu, was allein schon reichen dürfte, um sie im Oscar-Rennen in eine gute Position zu bringen. Und falls das noch nicht genügen sollte, dann werden sicherlich die namhaften Schauspielgrößen helfen, die zuhauf in “Hail, Caesar!” mitwirken: Josh Brolin, George Clooney, Ralph Fiennes, Tilda Swinton, Channing Tatum und Scarlett Johansson.
Wir zeigen in der Vorpremiere die englischsprachige Orginalfassung mit deutschen Untertiteln.
Mo 15.2. | 19:00 Uhr | OmU | Cinema

kom!ma 

The Summer of Sangaile
The Summer of SangaileTanzende Loopings und Pirouetten von Kunstfliegern elektrisieren die 17-jährige Sangail. Aber sie hat Höhenangst und könnte sich nie in ein Cockpit setzen. Sie besucht so oft wie möglich die nahe gelegenen Flugshows. Dort begegnet sie Auste, die mit beeindruckender Selbstbestimmung und Phantasie ihren Alltag gestaltet. Austes offensive Unbefangenheit fasziniert Sangail. Gemeinsam probieren die beiden Mädchen alles aus, was das Landleben zu bieten hat. Schnell kommen sie sich dabei näher... In Zusammenarbeit mit kom!ma
Mo 15.2. | 19:15 Uhr | Bambi

homochrom 

Mein Bruder, der Held
Mein Bruder, der HeldSeit ihr Vater verstorben ist, wird der 11-jährige Oat von seinem älteren Bruder Ek aufgezogen. Als Eks Einberufungsbescheid ins Haus flattert, hofft der ältere der Brüder auf das Lotterieglück — denn wer wirklich zum Militär muss, darüber entscheidet das Los. Doch Oat will nicht alles dem Schicksal überlassen und beklaut einen großen Mafiaboss, weil er hofft, Ek mit einer Bestechung vom Wehrdienst freikaufen zu können... Der thailändische Berlinale-Beitrag wurde auf Festivals in Oslo, Tel Aviv und Toronto ausgezeichnet.
Mo 15.2. | 21:15 Uhr | OmU | Bambi

Klassiker 

Wer den Wind sät
Wer den Wind sätDie Frage, ob die Naturwissenschaften die Offenbarungsweisheiten der Bibel widerlegen oder nicht, regt heute kaum noch jemanden auf (das hat sich 2015 geändert — die Bibeltreuen sind schon lange wieder auf dem Vormarsch!). Aber glaubwürdig wird unter Kramers Meisterhand der leidenschaftliche Ernst, mit dem in Amerika damals wie heute gegen Dogmatismus und für die Rechte der Verfassung gestritten wird.
Mo 15.2. | 19:00 Uhr | Metropol

In Memoriam Lemmy Kilmister 

Lemmy
LemmyDie Regisseure Greg Olliver und Wes Orshoski liefern einen schonungslosen Einblick in das unglaubliche Leben des legendären Heavy Metal-Pioniers Lemmy Kilmister, Frontmann der mitunter einflussreichsten Kult-Band aller Zeiten: MOTÖRHEAD. Seit mehr als vier Jahrzehnten kreuzt Lemmys von Drogen und rauer Stimme gekennzeichnete Karriere einschlägige Momente der Rock-Geschichte: Er sah die Beatles im Cavern Club, arbeitete als Roadie für Jimi Hendrix, unterrichtete Sid Vicious und spielte sowohl in Merseybeat und Psychedelic Rock Bands, bevor er begann Punk und Metal zu vereinen und schließlich MOTÖRHEAD ins Leben rief. Dieser Film zeigt den Godfather of Heavy Metal hautnah, unverfälscht und auf eine enorm humorvolle Art und Weise!
Mo 15.2. | 21:30 Uhr | Metropol

In Memoriam: David Bowie 

Der Mann, der vom Himmel fiel
Der Mann, der vom Himmel fielIn den 70er-Jahren entdecken Kinoregisseure wie Nicolas Roeg oder Hal Ashby (Welcome, Mr. Chance) die ästhetischen und technischen Möglichkeiten von Video für sich. Eine neue Art Musikfilm soll sich von den Vorgängern (u.a. Beatles- und Elvis-Filme) unterscheiden. Der britische Altmeister Nicolas Roeg, Regisseur von Don't Look now (Wenn die Gondeln Trauer tragen, 1973), setzte in The Man Who Fell to Earth mit David Bowie auf den visuellen Unterschied zwischen Film- und Videobild: Er schnitt Video- und TV-Sequenzen zwischen die Bilder aus seiner Kamera und ging in seinem Film weiter als andere Musikfilme jener Zeit.
Di 16.2. | 19:00 Uhr | Souterrain

Diese Woche neu im Kino

Nichts Passiert
Nichts PassiertUnd Bock hat auch keiner! Zumindest keiner außer Devid Striesow, der mit Frau, pubertierender Tochter und der Tochter seines Chefs für einen Skiurlaub in die Schweiz reist. Dass der Film einem Desillusionierungsplot folgt, erkennt man bald, als der frisch aus der Therapie kommende "bessere Mensch" und Familienvater bei einem unglücklichen Vorfall just die falsche Entscheidung fällt. Alles Darauffolgende tut seelisch weh und balanciert gekonnt und mutig auf dem Drahtseil zwischen Derbheit, Spannung und schwarzem Humor.
tgl. 21:00 Uhr | Bambi
Ungezähmt
UngezähmtMit dieser Dokumentation soll auf die Notlage der zahlreichen Wildpferde in den USA aufmerksam gemacht werden. Über 50.000 der ungestümen Tiere werden in extra angelegten Einrichtungen festgehalten und warten auf eine Adoption. Vier waghalsige Compagnons nehmen sich gleich sechzehn Mustangs und begeben sich mit diesen auf einen Trip von Mexiko bis nach Kanada.
tgl. 16:45 Uhr | Metropol
Feuer bewahren — Nicht Asche anbeten
Feuer bewahren — Nicht Asche anbetenMartin Schläpfer, Ballettdirektor und Chefchoreograf an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf und Duisburg, zählt zu den bedeutendsten Tanzschöpfern Europas. Schläpfers sensible und hochmusikalische Tanzkunst kommt an, wirkt verstörend und beglückend zugleich. Der Film folgt Martin Schläpfer bei seiner täglichen Arbeit und auf ganz privaten Wegen, bis zu seinem Sommerrefugium in der Schweiz. Zahlreiche Gespräche mit Weggefährten, Künstlerinnen und Kollegen geben spannende Einblicke in Schläpfers Universum und zeigen, mit welcher Energie und Kreativität er das Ballett revolutioniert. Und warum es so viel mehr bedeutet als nur Kunst für Eingeweihte.
Hier wird das klassische Erbe mit neuem Leben und Geist erfüllt, hier kommen verschüttete Gefühle und Werte zum Ausdruck, die Menschen weltweit verbinden. Im „Unzeitgemäßen“, im „Gegen den Strom Schwimmen“ und in einem unbeirrbaren Maß größtmöglicher Freiheit, Schönheit und Zwischentöne berührt Martin Schläpfer die Seele direkt. Und setzt mit seinem Bekenntnis zur Verletzlichkeit Zeichen gegen Brutalität und Hass.
tgl. 19:00 Uhr | Metropol