Die aktuelle Woche vom 07.12. bis 13.12. *


Nicht verpassen:
Unsere Sonderveranstaltungen

homochrom 

Die Wunde
Die WundeIn seinem ethnologisch angehauchten Männer-Drama DIE WUNDE verschafft uns John Trengove einen faszinierenden Einblick in die Stammesriten der Xhosa. Schon 2014 beschäftigte sich der südafrikanische Autor und Regisseur John Trengove in seinem Kurzfilm "The Goat — iBhokhwe" mit dem Beschneidungsritual. Zusammen mit den Ko-Autoren Malusi Bengu und Thando Mgqolozana baut er das einfache Szenario des noch zurückhaltenden Kurzfilms deutlich aus. Trengove mag zwar europäischer Abstammung sein und in New York studiert haben, aber sein Interesse an der Xhosa-Thematik ist aufrichtig und ohne Sensationalismus.
Mo 11.12. | 21:30 Uhr | Bambi

Martin Scorsese 

Good Fellas — Drei Jahrzehnte in der Mafia
Good Fellas — Drei Jahrzehnte in der MafiaSchon mit 11 Jahren beschließt Henry Hill, sich seinen Platz in der Welt des Verbrechens zu suchen. Mit 13 begibt er sich unter die Fittiche des eiskalten Nadelstreifen Killers Jimmy "The Gent" Conway und lernt die Regeln des Todes. Er steigt durch zahllose Gewalttaten vom Laufburschen zum gefürchteten Profi-Gangster auf. Regisseur Martin Scorcese verfilmte sein Meisterwerk mit dem zweifachen Oscarpreisträger Robert De Niro, Ray Liotta und Oscarpreisträger Joe Pesci.
Mo 11.12. | 19:00 Uhr | Souterrain

Vorpremiere in OmU 

Meine schöne innere Sonne
Meine schöne innere SonneEine romantische Komödie von Claire Denis, der Regisseurin von harten, auch harschen Filmen wie „Beau Travail“ oder zuletzt „Les Salauds – Dreckskerle“, war nicht zu erwarten. Und ihr jüngster, in Cannes ausgezeichneter Film „Meine schöne innere Sonne“ ist auch nur auf den ersten Blick eine Komödie, denn unter der Oberfläche lässt Denis kaum ein gutes Haar an den zahlreichen Männern, mit denen sie ihre brillante Hauptdarstellerin Juliette Binoche konfrontiert. Ein Film über den schwierigen Versuch, aus bekannten, auch überkommenen Mustern auszubrechen.
Di 12.12. | 19:00 Uhr | OmU | atelier

Filmseminar 

Arrival
ArrivalZwölf mysteriöse Raumschiffe landen zeitgleich in unterschiedlichen Regionen der Welt. Ihre Besatzung und deren Intention — ein Rätsel. Um globale Paranoia und einen potentiellen Krieg zu verhindern, soll ein Elite-Team um die Linguistin Louise Banks und den Mathematiker Ian Donnelly im Auftrag des Militärs Kontakt herstellen. Denis Villeneuve ("Blade Runner 2049") hat mit „Arrival“ einen atemberaubenden Sci-Fi-Thriller geschaffen, der mit einer intelligenten, außergewöhnlichen Geschichte, subtiler Dynamik, kraftvoller Bildsprache und einer eindringlichen Darsteller-Leistung aufwartet.
Im Rahmen eines Filmseminars von Silvia Bahl (Heinrich Heine Universität Düsseldorf).
Di 12.12. | 16:30 Uhr | Metropol

Mit Gästen 

Pott Originale — Roadmovie
Pott Originale — RoadmovieDer Erfolg seiner „Pott-Originale“ hat den Bochumer Fotografen und Filmemacher Gerrit Starczewski zu einem Spielfilm inspiriert. Eine Mischung aus Manta Manta, Bang Boom Bang, diversen Auswärtsfahrten mit dem VfL Bochum und improvisiertem Wahnsinn. "Pott Originale – Roadmovie" ist eine Liebeserklärung an die unglaublichen Geschichten und Typen, die so vielleicht nur im Ruhrgebiet und beim Fußball zu finden sind.
Mit Filmemacher und Darstellern: Vorverkauf im Metropol und direkt bei Gerrit Starczewski.
Mo 11.12. + Di 12.12. | 19:00 Uhr | Metropol

Filmreihe Agatha Christie 

Tod auf dem Nil
Tod auf dem NilAls die amerikanische Millionenerbin Linnet Ridgeway den armen Schlucker Simon Doyle heiratet, entsetzt sie nicht nur den Geldadel. Linnet hat sich durch diesen Schritt den Haß einer ganzen Horde von Neidern zugezogen, die sich alle an Bord des Luxusdampfers eingefunden haben, um das frischvermählte Paar auf seiner Hochzeitsreise nilabwärts zu begleiten. Es kommt wie es kommen muß - eines Tages ist Linnet tot, erschossen. Nun ist der Spürsinn Hercule Poirots gefragt, dem die schwere Aufgabe zufällt, unter all den Verdächtigen den wahren Täter herauszufinden.
Di 12.12. 19:00 uhr | Souterrain

Margarethe von Trotta 

Forget about Nick
Forget about NickZusammen mit der Drehbuchautorin Pamela Katz hat Margarete von Trotta ihre überaus erfolgreichen und hochgelobten Werke „Rosenstraße“ und „Hannah Arendt“ verfasst. Während diese eher von ernster Natur waren, hatten die beiden jetzt offensichtlich Lust auf einen leichteren Stoff. Ihre neue Zusammenarbeit ist eine leichtfüßige Komödie über zwei sehr unterschiedliche Frauen, die sich gemeinsam in der Wohnung ihres Ex-Lovers arrangieren müssen...
Am Dienstag sind Regisseurin Margarethe von Trotta und Darstellerin Katja Riemann zu Gast im Cinema!
Update: Leider mussten Margarethe von Trotta und Katja Riemann aus Termingründen absagen. Stattdessen kommt Produzentin Bettina Brokemper. Wir bitten Sie um Verständnis!
Di 12.12. | 19:00 Uhr | Cinema

Diese Woche neu im Kino

A Ghost Story
A Ghost Story„A Ghost Story“ erzählt von Verlust, Trauer und den Spuren die das eigene Leben in der Zeit hinterlässt. David Lowery ist dabei nicht auf dramaturgische Zuspitzungen aus, sondern formt die Zeit selbst in einer poetischen Erkundung filmischer Möglichkeiten. Auf dem diesjährigen Sundance Filmfestival beschrieben ihn Kritiker und Publikum als westliche Version von Apichatpong Weerasethakul.
tgl. 21:00 Uhr · So-Mi 21:00 Uhr in OmU | Atelier
Forget about Nick
Forget about NickZusammen mit der Drehbuchautorin Pamela Katz hat Margarete von Trotta ihre überaus erfolgreichen und hochgelobten Werke „Rosenstraße“ und „Hannah Arendt“ verfasst. Während diese eher von ernster Natur waren, hatten die beiden jetzt offensichtlich Lust auf einen leichteren Stoff. Ihre neue Zusammenarbeit ist eine leichtfüßige Komödie über zwei sehr unterschiedliche Frauen, die sich gemeinsam in der Wohnung ihres Ex arrangieren müssen.
tgl. 16:30, 19:00 Uhr
Di 19:00 Uhr mit Margarethe von Trotta | Cinema
S.U.M 1
S.U.M 1Seit Jahrzehnten ist die Menschheit gezwungen, in einem riesigen unterirdischen Bunkersystem vor übermächtigen und unheimlichen außerirdischen Kreaturen Schutz zu suchen, die die Erde angegriffen haben. Eines Tages wird der junge Militärrekrut S.U.M. 1 zur Erdoberfläche geschickt, um die letzten Überlebenden zu beschützen. "S.U.M. 1" ist ein psychologischer Science-Fiction-Thriller mit "Game of Thrones"-Star Iwan Rheon als Rekrut auf einsamen Wachposten. Eine deutsche Produktion mit einem internationalen Star. Gedreht wurde übrigens in Leipzig und Brandenburg, genauer in den Bunkeranlagen Wünsdorf in Teltow-Fläming.
tgl. (außer Di) 21:30 Uhr · Di 21:45 Uhr
So 21:30 Uhr in OmU | Cinema
Der Mann aus dem Eis
Der Mann aus dem Eis1991 entdeckten Alpwanderer die seit etwa 5300 Jahren im Eis konservierte Leiche eines Manns. Seitdem zieht der nach dem Fundort im Ötztal getaufte und im Bozener Architekturmuseum ausgestellte „Ötzi“ Wissenschaftler, Verschwörungstheoretiker und Touristen aus aller Welt an. Rasch stieg die Gletschermumie zum Mythos auf. Dennoch dauerte es 25 Jahre, bis mit „Der Mann aus dem Eis“ ein erster Ötzi-Kinofilm produziert wurde. Für sein Abenteuer fiktionalisiert Regisseur und Autor Felix Randau die wenigen gesicherten Fakten zur Lebensweise des Eismanns mit einem etwas eindimensionalen Western-ähnlichen Racheplot. In der Titelrolle überzeugt Jürgen Vogel, der den körperlich herausfordernden Part bravourös meistert.
tgl. (außer Mo) 21:30 Uhr | Bambi
Die Lebenden reparieren
Die Lebenden reparierenGleich zwei Lieblingsschauspielerinnen von Xavier Dolan teilen sich hier die Leinwandpräsenz mit Polanskis Ehefrau Emmanuelle Seigner sowie dem Newcomer Tahar Rahim („Ein Prophet“). Ihr gemeinsames Ensemble entfaltet die starke Inszenierung der belgischen Regisseurin äußerst wirkungsvoll — „Die Lebenden reparieren“ ist ein fesselndes, pointiertes Charakter-Drama für alle, die keine Angst vor intensiven Gefühlen haben.
Do-Sa, Mo, Mi 16:45 Uhr
Do-So 19:00 Uhr · Mi 19:00 Uhr in OmU | Metropol
Clair Obscur
Clair ObscurWie ein Spiegel stellt das Drama „Clair Obscur“ zwei Frauen-Schicksale in der Türkei, einander gegenüber. Auf der einen Seite steht die liberale, gut situierte Psychiaterin Sehnaz, auf der anderen die konservativ erzogene Elmas, die von ihrem Mann wie eine Sklavin behandelt wird. Die feinfühlige Charakterstudie legt schonungslos eine rückständige Gesellschaft offen und zeigt, dass das Leben der beiden nur vordergründig grundverschieden ist. Ein bewegender Film, der von seinen beachtlichen, mitreißenden Darstellern lebt und klar macht, dass sich die Unterdrückung weiblicher Selbstbestimmung durch alle Schichten zieht.
tgl. 19:00 Uhr | Metropol