Brunnenstraße 20
40223 Düsseldorf – Bilk
Telefon: 0211 – 34 97 09
metropol@filmkunstkinos.de
7 Euro auf allen Plätzen
5 Euro Ermäßigung mit dem Gilde–Pass
Aufpreis bei Überlänge:
Telefonische Vorbestellung möglich, keine Platzreservierung
Sollten Sie außerhalb der Vorführungszeiten anrufen, sprechen Sie Ihren Reservierungswunsch bitte nach dem Piepston auf den Anrufbeantworter. Online–Reservierungen sind leider nicht möglich.
S–Bahnlinien S8, S11, S28 und
Linien 706, 707, 712, 835, 836
bis Bilk S–Bahn
Ihre Anreise mit dem VRR
Anreise mit dem Routenplaner von web.de
Das älteste Kino in Düsseldorf ist 70 Jahre alt! So nach und nach wurde ein Vorstadtkino zum letzten überlebenden Veteran: Die vormals älteren Lichtspielhäuser sind lange Geschichte (Residenz, Asta Nielsen, Lichtburg), die Düsseldorfer Kinolandschaft hat sich grundlegend verändert. Eins ist jedoch geblieben: Es gibt 2010 immer noch Kinos in der Landeshauptstadt! Und das, obwohl die Kaffeesatzleser und Hellseher schon seit Jahrzehnten das Ende derselben beschwören! Aber offensichtlich gibt es immer noch Menschen, die gerne und oft ins Kino gehen. Wenn auch Düsseldorf beim pro–Kopf–Besuch eher hinten rangiert und wir immer wieder gerne aufrufen, dies schnellstens zu ändern! Muss Köln besser sein?
Blick zurück: Der ursprüngliche Saal – im Krieg zerstört (während einer Vorstellung mit zahlreichen Toten im Kinosaal) und 1949 wiedererbaut – hatte einmal über 800 Plätze. 1965 wurde er abgerissen und durch einen Saal mit 199 Plätzen und einem Hotel ersetzt.
Eröffnet wurde am 4.6.1940 mit einem NS–Propagandafilm. Die Wiedereröffnung 1949 war dann schon friedlicher: "Mutterherz" mit Olivia DeHavilland. In den 50ern war das Metropol (zusammen mit dem Schwesterhaus "Atrium" an der Grafenberger Allee) die Heimat der "Heimatfilme" und deren Förstern vom Silbersee. Auch Premieren fanden hier statt: So kam Marianne Koch zur Erstaufführung von "Der Klosterjäger" ins Metropol. Auch Liveauftritte gab«s in jenen Tagen– z.B. Helmuth Zacharias mit seinem Jazzquintett.
1979 wurde das Metropol Programmkino– bis in die späten 80er hauptsächlich von Studenten frequentiert und programmatisch geprägt: U.a. Filmnächte (legendär: 7 Star–Trek–Folgen oder alle Raumschiff Orion Episoden mit bis zu 14 Std. Laufzeit!) und Blues Brothers–Orgien, Monty Python, Woody Allen, Sergio Leone und Nachaufführungen. Aber auch kleine feine Erstaufführungen wie u.a. "Eraserhead" von David Lynch. Dann ging es in die 90er Jahre mit 70mm (1988 bis 1996), mehr Erstaufführungen und Erweitertung: Ein zweites Kino, das Phantom, und das Kinocafé "Playtime" wurden 1992 eingebaut.
Inzwischen hat sich das Metropol als Erstaufführungshaus etabliert und wird jährlich für sein herausragendes Programm von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Filmstiftung NRW belohnt. Neben den aktuellen Filmen zeigt das Metropol auch noch als eines der wenigen Kinos in Deutschland klassisches Filmrepertoire in klassischer Präsentation: CinemaScope auf gebogener Bildwand mit entweder 4–Kanal–Magnetton oder monauralem Lichtton– heute ein Luxus, den wir uns (und unserem Publikum) gerne gönnen! Erstaufführungen natürlich mit Dolby Digitalton und bester analoger Projektionstechnik! Das kleine Kino ist zusätzlich eingerichtet für digitale 2K–Projektion. Sicherlich wird auch das Metropol in nächster Zeit hier wieder dem kinotechnischen Fortschritt folgen und Digital in Bild und Ton sein.
Das Metropol gehört mit Atelier im Savoy, Bambi, Cinema und Souterrain zu den Kinos der Düsseldorfer Filmkunstkino GmbH. Geschäftsführer ist Udo Heimansberg (10 Jahre jünger als das Metropol), Programmleiter Kalle Somnitz (20 Jahre jünger als das Metropol). Haustechniker ist Frank Wickinghoff.
Und noch etwas... Unsere Gäste fragen uns oft, wo kann man nach dem Film noch hingehen? Oder vor dem Film noch etwas essen? Hier einige ganz persönliche Tipps der Theaterleitung!
Das Metropol-Kinocafé Playtime ist eine Hommage an den gleichnamigen Film von Jacques Tati.
Das Café hat ca. 25 Sitzplätze und ist ein beliebter Treffpunkt unserer Besucher. Daneben werden Café und Kino - wie alle unsere Häuser - oft zu Geburtstags-, Betriebs- oder sonstigen Feiern angemietet.
Bei Premieren war das "Playtime" schon oft Austragungsort heisser Diskussionen mit den Gästen - Regisseuren und Filmemachern wie Jonas Mekas, Hans-Christoph Blumenberg, Roland Klick oder dem dreifachen Oscarpreisträger Maurice Jarre, dem Komponisten von Lawrence von Arabien, um nur einige zu nennen.
Unser Getränkeangebot ist reichhaltig, zu besonderen Filmen werden typische Spezialitäten angeboten, so z.B. "Hitchcocktails" zur Feier von Hitchcocks 100. Geburtstag, kubanisches Bier zu Buena Vista Social Club oder Irish Stout zu Lang lebe Ned Devine!.
Cinerama:
125 Sitzplätze
Leinwandgröße 8,70 x 3,90 m
tiefgekrümmte Spezialbildwand (Harkness Deep Curve)
Tonformate:
Dolby–Digital, 4–Kanal–Magnetton
Formate: 1:1,37, 1:1.66, 1:1.85, Cinemascope
Phantom:
42 Sitzplätze
Leinwandgröße 4,3 x 2 m
Tonformate: Dolby SR
Formate: wie Cinerama sowie 2K Digital
Es gibt leider keine behindertengerechte Alternative zur Treppe.
Europa Cinemas – Was ist das?
Zur Website der Europa Cinemas.
Das Metropol–Kino ist Mitglied der Europa Cinemas.